Das Projekt
Ein Kulturprojekt, das Forschung, Geschichtenerzählen und Kommunikation in Friaul-Julisch Venetien miteinander verbindet.
Das Ancestrale-Projekt entstand aus der Begegnung mit diesen Menschen – Züchtern, die sich für eine andere Lebensweise im Land entschieden haben. Keine romantische Rückkehr in die Vergangenheit, sondern eine präzise Vision der Zukunft: eine Produktion unter Berücksichtigung der Zeiten der Tiere, der Zyklen der Jahreszeiten und des Gleichgewichts einer Landschaft, die Erinnerung hat.
Was sie bewachen, ist nicht nur Nahrung. Es handelt sich um ein immaterielles Erbe – bestehend aus überliefertem Wissen, alltäglichen Gesten und Beziehungen zwischen Menschen, Tieren und dem Land –, das die UNESCO-Konvention von 2003 als lebendigen Bestandteil der Kultur eines Ortes anerkennt. Ein Erbe, das Gefahr läuft, still und leise zu verschwinden, nicht etwa aus Mangel an Wert, sondern aus Mangel an Visionen.
Das Projekt wurde durch eine partizipative Kartierung regionaler Gemeinschaften entwickelt, die ethische Landwirtschaft im großen Stil und nachhaltig betreiben. Die Forschung konzentrierte sich insbesondere auf Erfahrungen, die zwar in der Tradition verwurzelt sind, aber heute den Beruf des Schäfers auf zeitgemäße Weise neu interpretieren – mit innovativen, verantwortungsvollen und fundierten Ansätzen. Hierbei handelt es sich um Landwirte, die oft am Rande des vorherrschenden Produktionssystems arbeiten und eine alternative Vision verfolgen, indem sie lokale Wirtschaftskreisläufe aufbauen, Beziehungen zum Territorium pflegen und neue Formen des Geschichtenerzählens entwickeln.
Ancestrale Project si configura quindi come un progetto culturale che intreccia ricerca, narrazione e comunicazione: incontrare questi pastori sui generis, raccogliere le loro storie, osservare le pratiche quotidiane, documentare i paesaggi in cui vivono e lavorano. Diese Initiative hat zum Ziel, diejenigen hervorzuheben, die sich heute dafür entscheiden, im Einklang mit der Natur zu leben und zu produzieren, und die die tiefe Verbindung zwischen Mensch, Tier und Land in den Mittelpunkt stellen.
Dieses Projekt handelt aber nicht nur von Bauernhöfen. Es erzählt auch die Geschichte von Köchen – wie Chiara Canzoneri in Gorizia –, die sich von dieser Arbeit verändern lassen, die direkte Beziehungen zu den Produzenten aufbauen und die nicht nur Rohstoffe, sondern auch eine Ethik und ein Territorium auf ihre Teller bringen. E racconta chi, come Antonio Bonelli a Cormons, fa da ponte tra mondi che ancora faticano a parlarsi — selezionando, spiegando, tenendo viva una filiera che sa da dove viene e dove vuole andare.